Aktueller Fuhrpark

Hier finden Sie den aktuellen Fuhrpark der Feuerwehr Horhausen. Dieser besteht aktuell aus fünf Fahrzeugen, wovon zwei dem Gefahrstoffzug des Landkreises Altenkirchen angehören und auch zur kreisweiten Gefahrenabwehr im CBRN-Einsatz alarmiert werden können.

Liste der aktuellen Fahrzeuge:

Mittleres Löschfahrzeug (MLF) – Florian Altenkirchen 4/44/1

Das Mittlere Löschfahrzeug (MLF) dient der Feuerwehr Horhausen als Erstangriffsfahrzeug. Die Besatzung besteht aus einer Staffel. Das Fahrzeug ist sowohl für die technische Hilfeleistung, als auch für die Brandbekämpfung ausgelegt. Dazu führt es einen 1000 Liter Wassertank mit, sowie 4 Atemschutzgeräte, wovon zwei im Mannschaftsraum als Schnellausrüster dem Angriffstrupp zur Verfügung stehen. Für die technische Hilfeleistung sind auf dem Fahrzeug hydraulische Rettungsgeräte verlastet, sowie weiteres Werkzeug für ein schnelles und angemessenes Arbeiten bei Verkehrsunfällen und anderen diversen Hilfeleistungen. Weitere Teile der Beladung sind ein Stromerzeuger, ein integrierter LED-Lichtmast, weitere Beleuchtungsmittel, Ölbindemittel, mehrere C- und B- Schläuche, ein Schnellangriff, sowie eine Schaumpistole und eine Kettensäge. Aufgebaut wurde das Fahrzeug durch die Firma Ziegler in Mühlau auf einem MAN TGL 10.220 und versieht seinen Dienst bei der Feuerwehr Horhausen seit Dezember 2017. Es dient als Ersatzbeschaffung für den ehemaligen Vorausrüstwagen.

Rüstwagen (RW) – Florian Altenkirchen 4/52/1

Der Rüstwagen ist besonders für die technische Hilfeleistung ausgelegt. Dafür verfügt über eine umfangreiche Normbeladung für diese Art von Einsätzen . Vor allem führt er schweres Rettungsgerät mit sich, welches dort zum Einsatz kommt, wo ein Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) an seine Grenzen stößt. So sind zum Beispiel Seilwinde, Plasmaschneidegerät, eine schwere Kettensäge, ein großer hydraulischer Rettungssatz oder auch Rettungsplattformen für schwere LKW Unfälle auf dem Fahrzeug. Zudem verfügt der RW über 2 Atemschutzgeräte. Der Rüstwagen wird gemäß AAO im gesamten Verbandsgemeindegebiet als Ergänzungsfahrzeug bei Verkehrsunfällen eingesetzt. Kreisweit werden zwei Rüstwagen vorgehalten (zweiter RW in Betzdorf), wobei es sich um ein überörtliches Fahrzeug handelt, welches der Landkreis auch in der Anschaffung gefördert hat. Basisfahrzeug ist das MAN Fahrgestellt TGM 13.290, Baujahr 2013. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Gimaex in Wilnsdorf.

Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) – Florian Altenkirchen 4/19/1

Das Mannschaftstransportfahrzeug wird zur Beförderung von Einsatzpersonal und kleineren Einsatzmitteln eingesetzt. So kann es 9 Einsatzkräfte an die Einsatzstelle bringen. Der Laderaum bietet Platz für zusätzliche Beladung in geringem Umfang, beispielsweise kann Verpflegung für die Einsatzkräfte an die Einsatzstelle gebracht oder es können weitere, kleine logistische Aufgaben damit gemeistert werden. Das Fahrzeug wird zudem auch für Lehrgangsfahrten oder sonstige Feuerwehrtermine genutzt. Insofern besteht auch hier die Problematik der höheren Laufleistung und damit verbunden schnellere Abnutzung im Vergleich zu den Großfahrzeugen wie dem RW oder dem HLF. ALs Basisfahrzeug diente ein Citroen Jumper mit Allradantrieb. Der Aufbau erfolgte dann über die Firma Schmitz in Etscheid. Zwei digitale Handfunkgeräte und ein Verkehrsabsicherungssatz (Pylonen, Warndreiecke, etc.) sind ist auf dem dem Fahrzeug verladen.

Messfahrzeug Gefahrgut (MeF-G) – Kater Altenkirchen 54/1

Das Messfahrzeug Gefahrgut wurde ebenfalls Anfang der 1990er Jahre in Horhausen stationiert. Es kommt genau wie der GWG-2 im Rahmen des Gefahrstoffzugkonzepts kreisweit zum Einsatz. Hauptaufgabe ist die Messkomponente, also die Feststellung, Messung und Bestimmung von Gefahrstoffen im Schadenfall. Auch hierbei handelt es sich um ein Fahrzeug, das vom Kreis beschafft und unterhalten wird. Die Firma Schmitz durfte, wie auch beim Gerätewagen Gefahrgut, den Aufbau erledigen, jedoch hat sich als Basisfahrzeug der VW Syncro mit Allradantrieb ergeben. Ein Auszug von dem, was das Messfahrzeug mit sich führt: Dosisleistungsmesser, Kontamat, Teletektor-Sonde, Dosiswarner, Personendosimeter, Explosionsmessgerät, Prüfröhrchen zum Nachweis von gefährlichen Gasen, 3 Chemikalienschutzanzüge, 3 Atemschutzgeräte (Umluftunabhängig).

Gerätewagen Gefahrgut 2 (GWG-2) – Kater Altenkirchen 55/1

Der Gerätewagen Gefahrgut Größe 2 wurde Anfang der 1990er Jahre in Horhausen stationiert. Er ist Bestandteil des Gefahrstoffzuges des Landkreises Altenkirchen. Nach dem Konzept Gefahrstoffzug, welches in Rheinland-Pfalz zur Anwendung kommt, werden bei größeren Gefahrguteinsätzen die erforderlichen Teileinheiten aus dem Kreis Altenkirchen zusammengezogen. Er verfügt über eine umfangreiche Beladung mit der z.B. Gefahrgut aufgefangen oder umgepumpt werden kann. Es handelt sich hierbei um ein Fahrzeug, welches vom Landkreis beschafft und unterhalten wurde. Der Mercedes Benz 817 F diente als Basisfahrzeug und die Firma Schmitz realisierte den Auftrag des Aufbaus. Als Beladung führt der GWG-2 zum Beispiel mit: Gefahrgut-Umfüllpumpe, Schlauchpumpe, Restlossauger, Auffangbehälter (gesamt ca. 14.000 Ltr), Ex-geschütztes Werkzeug, Stromerzeuger 8 kVA (tragbar), Lichtmast 2×1000 Watt, Explosionsmessgerät, Prüfröhrchen zum Nachweis von gefährlichen Gasen, 6 Chemikalienschutzanzüge, 4 Atemschutzgeräte (Umluftunabhängig) und 8 Digital-Funkgeräte (2 davon EX-Geschütz), wobei dies nur ein Auszug der Beladung war.

Ehemalige Fahrzeuge der Feuerwehr Horhausen

Vorausrüstwagen (VRW) – Florian Horhausen 50

Der Vorausrüstwagen diente der Feuerwehr Horhausen als Erstangriffsfahrzeug. Die Besatzung bestand aus einer Staffel. Das Fahrzeug war überwiegend für die technische Hilfeleistung, hier vor allem technische Unfallhilfe ausgestattet (hydraulischer Rettungssatz), verfügte aber gleichzeitig über einen kleinen Wassertank für Enstehungsbrände (400 Liter) und führte vier Atemschutzgeräte für die Brandbekämpfung mit sich. Ursprünglich wurde das Fahrzeug angeschafft, um im Ernstfall den „ersten Abmarsch“ schnell einzuleiten und zügig an entfernte Einsatzorte mit topographischen Herausforderungen zu gelangen (z.B. lange Anfahrt auf Autobahnen, Bewältigung größerer Höhenunterschiede mit Steigung- und Gefällestrecken). Es handelte sich bei diesem Fahrzeug um einen Prototypen in Rheinland-Pfalz, der heute nicht mehr in dieser Form ersetzt wird. Die erneute Beschaffung eines VRW ist heutzutage nicht mehr sinnvoll, da dieser Fahrzeugtyp nur noch für solche Einsatzgebiete mit langen Anmarschzeiten z.B. bei langen Autobahnabschnitten gefördert wird. Durch die räumlich gute Verteilung von hydraulischem Rettungsgerät entfällt zukünftig die Stationierung eines Vorausrüstwagen in der Verbandsgemeinde Flammersfeld.

Rüstwagen I (RW-I) – Florian Horhausen 51

Der Unimog U 1300 L wurde 1983 im Zuge einer Bundesbeschaffung übergeben. Der komplette Aufbau wurde 1985 fertiggestellt. Zur Beladung und Ausrüstung gehörten: Eine Seilwinde, ein Ladekran, Rettungsschrere und Rettungsspreizer,ein Hebekissen sowie ein hydraulischer Hebesatz. Desweiteren waren eine schwere Kettensäge, ein Trennschleifer, ein 5 kVA Stromerzeuger, sowie ein Rollgliss verlastet. Am Fahrzeugheck befand sich ein Lichtmast mit 2×1000 Watt Scheinwerfern. Aufbauer waren die Firma Schmitz in Wilnsdorf, sowie die Firma Ziegler. Das Fahrzeug versah bis 2013 seinen Dienst in der Feuerwehr Horhausen und wird zurzeit bei der freiwilligen Feuerwehr Flammersfeld benutzt.