Freiwillige Feuerwehr Horhausen

- Technischer Zug -

Fahrzeuge der Feuerwehr Horhausen:

Vorausrüstwagen FL-HO-50:

Der Vorausrüstwagen dient der Feuerwehr Horhausen als Erstangriffsfahrzeug. Die Besatzung besteht aus einer Staffel. Das Fahrzeug ist überwiegend für die technische Hilfeleistung, hier vor allem technische Unfallhilfe ausgestattet (hydraulischer Rettungssatz), verfügt aber gleichzeitig über einen kleinen Wassertank für Enstehungsbrände (400 Liter) und führt vier Atemschutzgeräte für die Brandbekämpfung mit sich. Ursprünglich wurde das Fahrzeug angeschafft, um im Ernstfall den „ersten Abmarsch“ schnell einzuleiten und zügig an entfernte Einsatzorte mit topographischen Herausforderungen zu gelangen (z.B. lange Anfahrt auf Autobahnen, Bewältigung größerer Höhenunterschiede mit Steigung- und Gefällestrecken). Es handelte sich bei diesem Fahrzeug um einen Prototypen in Rheinland-Pfalz, der heute nicht mehr in dieser Form ersetzt wird. Die erneute Beschaffung eines VRW scheint heutzutage nicht mehr sinnvoll, da dieser Fahrzeugtyp nur noch für solche Einsatzgebiete mit langen Anmarschzeiten z.B. bei langen Autobahnabschnitten gefördert wird. Durch die räumlich gute Verteilung von hydraulischem Rettungsgerät entfällt zukünftig die Stationierung eines Vorausrüstwagen in der Verbandsgemeinde Flammersfeld.

Vorausrüstwagen Florian Horhausen 50 Vorausrüstwagen Florian Horhausen 50 Vorausrüstwagen Florian Horhausen 50

Rüstwagen FL-HO-52:

Der Rüstwagen ist das neueste Fahrzeug der Verbandsgemeindefeuerwehr. Er verfügt über eine umfangreiche Normbeladung für die technische Hilfeleistung. Vor allem führt er schweres Rettungsgerät mit sich, welches dort zum Einsatz kommt, wo ein Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) an seine Grenzen stößt. So sind zum Beispiel Seilwinde, Plasmaschneidegerät, eine schwere Kettensäge, ein großer hydraulischer Rettungssatz oder auch Rettungsplattformen für schwere LKW Unfälle auf dem Fahrzeug. Zudem verfügt der RW über 2 Atemschutzgeräte. Der Rüstwagen wird gemäß AAO im gesamten Verbandsgemeindegebiet als Ergänzungsfahrzeug bei Verkehrsunfällen eingesetzt. Kreisweit werden zwei Rüstwagen vorgehalten (zweiter RW in Betzdorf), wobei es sich um ein überörtliches Fahrzeug handelt, welches der Landkreis auch in der Anschaffung gefördert hat. Basisfahrzeug ist das MAN Fahrgestellt TGM 13.290, Baujahr 2013. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von der Firma Gimaex in Wilnsdorf.

Rüstwagen Florian Horhausen 52 Rüstwagen Florian Horhausen 52 Rüstwagen Florian Horhausen 52 Rüstwagen Florian Horhausen 52

Mannschaftstransportfahrzeug FL-HO-19:

Das Mannschaftstransportfahrzeug wird zur Beförderung von Einsatzpersonal und kleineren Einsatzmitteln eingesetzt. So kann es 9 Einsatzkräfte an die Einsatzstelle bringen. Der Laderaum bietet Platz für zusätzliche Beladung in geringem Umfang, beispielsweise kann Verpflegung für die Einsatzkräfte an die Einsatzstelle gebracht oder es können weitere, kleine logistische Aufgaben damit gemeistert werden. Das Fahrzeug wird zudem auch für Lehrgangsfahrten oder sonstige Feuerwehrtermine genutzt. Insofern besteht auch hier die Problematik der höheren Laufleistung und damit verbunden schnellere Abnutzung im Vergleich zu den Großfahrzeugen wie dem RW oder dem HLF. ALs Basisfahrzueg diente ein Citroen Jumper mit Allradantrieb. Der Aufbau erfolgte dann über die Firma Schmitz in Etscheid. Zwei digitale Handfunkgeräte und ein Verkehrsabsicherungssatz (Pylonen, Warndreiecke, etc.) sind ist auf dem dem Fahrzeug verladen.

Mannschaftstransportfahrzeug Florian Horhausen 19 Mannschaftstransportfahrzeug Florian Horhausen 19

Gerätewagen Gefahrgut 2 KAT-AK-54:

Der Gerätewagen Gefahrgut Größe 2 wurde Anfang der 1990er Jahre in Horhausen stationiert. Er ist Bestandteil des Gefahrstoffzuges des Landkreises Altenkirchen. Nach dem Konzept Gefahrstoffzug, welches in Rheinland-Pfalz zur Anwendung kommt, werden bei größeren Gefahrguteinsätzen die erforderlichen Teileinheiten aus dem Kreis Altenkirchen zusammengezogen. Er verfügt über eine umfangreiche Beladung mit der z.B. Gefahrgut aufgefangen oder umgepumpt werden kann. Es handelt sich hierbei um ein Fahrzeug, welches vom Landkreis beschafft und unterhalten wurde. Der Mercedes Benz 817 F diente als Basisfahrzeug und die Firma Schmitz realisierte den Auftrag des Aufbaus. Als Beladung führt der GWG-2 zum Beispiel mit: Gefahrgut-Umfüllpumpe, Schlauchpumpe, Restlossauger, Auffangbehälter (gesamt ca. 14.000 Ltr), Ex-geschütztes Werkzeug, Stromerzeuger 8 kVA (tragbar), Lichtmast 2x1000 Watt, Explosionsmessgerät, Prüfröhrchen zum Nachweis von gefährlichen Gasen, 6 Chemikalienschutzanzüge, 4 Atemschutzgeräte (Umluftunabhängig) und 8 Digital-Funkgeräte (2 davon EX-Geschütz), wobei dies nur ein Auszug der Beladung war.

Gerätewagen Gefahrgut 2 FL-AK-55 Gerätewagen Gefahrgut 2 FL-AK-55 Gerätewagen Gefahrgut 2 FL-AK-55 Gerätewagen Gefahrgut 2 FL-AK-55

Messfahrzeug Gefahrgut KAT-AK-53:

Das Messfahrzeug Gefahrgut wurde ebenfalls Anfang der 1990er Jahre in Horhausen stationiert. Es kommt genau wie der GWG-2 im Rahmen des Gefahrstoffzugkonzepts kreisweit zum Einsatz. Hauptaufgabe ist die Messkomponente, also die Feststellung, Messung und Bestimmung von Gefahrstoffen im Schadenfall. Auch hierbei handelt es sich um ein Fahrzeug, das vom Kreis beschafft und unterhalten wird. Die Firma Schmitz durfte, wie auch beim Gerätewagen Gefahrgut, den Aufbau erledigen, jedoch hat sich als Basisfahrzeug der VW Syncro mit Allradantrieb ergeben. Ein Auszug von dem, was das Messfahrzeug mit sich führt: Dosisleistungsmesser, Kontamat, Teletektor-Sonde, Dosiswarner, Personendosimeter, Explosionsmessgerät, Prüfröhrchen zum Nachweis von gefährlichen Gasen, 3 Chemikalienschutzanzüge, 3 Atemschutzgeräte (Umluftunabhängig).

Meßfahrzeug Gefahrgut FL-AK-58/1 Meßfahrzeug Gefahrgut FL-AK-58/1 Meßfahrzeug Gefahrgut FL-AK-58/1 Meßfahrzeug Gefahrgut FL-AK-58/1

Ehemalige Fahrzeuge der Feuerwehr Horhausen:

RW-I FL-HO-51

Der Unimog U 1300 L wurde 1983 im Zuge einer Bundesbeschaffung übergeben. Der komplette Aufbau wurde 1985 fertiggestellt. Zur Beladung und Ausrüstung gehörten: Eine Seilwinde, ein Ladekran, Rettungsschrere und Rettungsspreizer,ein Hebekissen sowie ein hydraulischer Hebesatz. Desweiteren waren eine schwere Kettensäge, ein Trennschleifer, ein 5 kVA Stromerzeuger, sowie ein Rollgliss verlastet. Am Fahrzeugheck befand sich ein Lichtmast mit 2x1000 Watt Scheinwerfern. Aufbauer waren die Firma Schmitz in Wilnsdorf, sowie die Firma Ziegler. Das Fahrzeug versah bis 2013 seinen Dienst in der Feuerwehr Horhausen und wird zurzeit bei der freiwilligen Feuerwehr Flammersfeld benutzt.

RW-I Florian Horhausen 51 RW-I Florian Horhausen 51 RW-I Florian Horhausen 51 RW-I Florian Horhausen 51

Gruppenkraftwagen Herbie:

Herbie, wie er liebevoll genannt wurde, war ein geländegängiger, umgebauter Gruppenkraftwagen (GruKw) der Bereitschaftspolizei. Er versah seinen Dienst in den 70er Jahren bei der FW Horhausen. Hauptsächlich wurde er zum Mannschafts- und Materialtransport (Notstromaggregat, Lichtmast, Schere, Spreizer) zur Einsatzstelle genutzt.

Gruppenkraftwagen Herbie

Tragkraftspritzenanhänger(TSA):

Der Tragkraftspritzenanhänger war eins der ältesten Einsatzmittel der Verbandsgemeindefeuerwehr. Der Anhänger stammt aus dem Jahre 1965. Die Beladung bat die Möglichkeit eine eigenen Wasserentnahme und Versorgung, bis hin zu einem Löschangriff aufzubauen. Fragwürdig war jedoch der Stand der Technik, da sowol die TS (Pumpe), als auch der Anhänger selbst stark überaltert war. Zudem bestand auch hier die Problematik des Fahrverhaltens mit einem Anhänger. Der Anhänger wurde deshalb 2015 ausser Dienst gestellt die im Aufbau befindliche Pumpe (Baujahr 1965) wird im Jahr 2016/17 durch eine Neuanschaffung ersetzt.

Tragkraftspritzenanhänger TSA